Projekt Mental Health


Eine Hauptaufgabe, die sich der Vorstand 2017 vorgenommen hat, ist im Bereich des wachsenden Problems der „Mental Health“ im Gesundheitsbereich etwas zu unternehmen.

Bereits im Studium leiden 27% der Medizinstudierenden an einer Depression oder an depressiven Episoden. Die Suizidrate unter Deutschen Ärzten und Ärztinnen ist um das 3,4 fache erhöht [2]. Bis zu 200 Ärzte pro Jahr begehen Suizid. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. Je nach Fachrichtung ist die Prävalenz für ein Burnout zwischen 46-63% [3].

Das Problem wird zwar zunehmend bekannter, doch unternommen wird derzeit relativ wenig. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, unsere Studierende in Hamburg auf das Problem aufmerksam zu machen, sie zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie in Zukunft sich selber und ihre Kommilitonen und zukünftigen Kollegen vor einer Depression und deren Folgen schützen können. Die erschreckenden Zahlen der bereits im Studium unter einer Depression oder depressiven Episode leidenden Studierenden zeigt, dass dieses Problem so früh wie möglich angegangen werden muss.

Wir hoffen, dass wir als gemeinnütziger Verein der Medizinstudierenden einen entscheidenden Beitrag dazu leisten können, für dieses Problem zu sensibilisieren und die Situation verbessern zu können.

Konkrete Pläne sind:

Quellen:
[1] https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2589328
[2] Reimers et al Psych Prax 2005; 08: 381-385
[3] Shanafelt, Tait D. et al.; Mayo Clinic Proceedings, Volume 90, Issue 12, 1600 – 1613